Eigene Immunzellen des Patienten statt industrielle Medikamente: piTheraπ

iREM (Immunological Re-Education of Malignacy): Ein Beispiel für persönliche Immuntherapie (piTheraπ) bei KREBS

Unser Immunsystem – individuell und einzigartig wie ein Fingerabdruck – ist darauf ausgerichtet, ganz speziell die Bedürfnisse des eigenen Organismus zu bedienen. Wollen wir es uns bei der Behandlung von diversen Krankheiten zunutze machen, kann dies nur auf der Basis einer einzigartigen, persönlichen Immuntherapie erfolgen.

Gesundes Leben ist ohne ein gut funktionierendes Immunsystem  nicht vorstellbar. Wenn es nur in einem kleinen Detail unzureichend arbeitet, beeinträchtigt dies den Gesundheitszustand eines Menschen nachhaltig – wie das Beispiel AIDS zeigt. Das Immunsystem als effektivster Garant unser Gesundheit versagt jedoch mitunter seine Schutzfunktion, z. B. wenn es sich mit plötzlich auftretenden Mutationen (Krebs) oder ihm unbekannten Molekülen (Autoimmun- oder Allergiereaktion) konfrontiert sieht.

Behandlungen mit der Absicht, Symptome zu lindern, helfen kranken Menschen nicht viel. Richtig instruiert stellt unser Immunsystem seine Durchschlagkraft jedoch auch im Kampf gegen jegliche Krankheiten unter Beweis. Unter Laborbedingungen konnte nachgewiesen werden, dass Immunzellen (bzw. deren Produkte) – sofern entsprechend umerzogen bzw. instruiert – piTheraπs therapeutischer Effekt mit erstaunlichem Erfolg bei diversen Krankheiten wie z. B. Asthma bronchial, chronische virale Krankheiten z. B. Feigwarze, ja sogar bei KREBS entfalten.

Bekanntlich sind Immun- und Krebszellen genetisch fast identisch,  man kann sie – bildhaft gesehen – sozusagen als „Geschwister“ betrachten. Wenn eines dieser Geschwister vom rechten Weg abkommt (Krebs!), wird das andere nicht mit Angriff und Vernichtung reagieren, sondern vielmehr eine Bekehrung versuchen, was unsere Experimente im Labor und klinische Beobachtungen untermauern. Wir haben dieses Phänomen für die Krebsbehandlung unter dem Begriff iREM (Immunological Re-Education of Malignacy) erfasst:

Im Gegensatz zu den gängigen destruktiven Methoden (Chemotherapie etc.) folgt iREM einem diametral entgegengesetzten alternativen Weg, indem die malignen (bösartigen) Tumorzellen durch immunologische Instruktion in eine benigne (gutartige) Form transformiert werden. Im Laufe eines normalen Alterungsprozesses sterben die so „umerzogenen“  Tumorzellen nach und nach ab. Sichtbar bleiben höchstens Tumorreste, die jedoch nur  harmloses Gewebe darstellen.

Welche Patienten kommen für die Behandlung mit iREM in Betracht?
Für eine erfolgreiche Behandlung sind einige Kriterien entscheidend: Alter, Vitalität, Mobilität, Tumorlast (Menge), eine angemessene Lebenserwartung – und möglichst wenig Chemotherapie: Denn Vortherapien können die Entstehung verschiedenartiger Tumormutationen begünstigen. Das bedeutet, dass die Tumorzellen ihre Eigenschaften oder Immunogenität verändern, was den erwarteten Erfolg von iREM beeinträchtigen kann. Außerdem werden die durch iREM trainierten Immunzellen durch Cytostatika möglicherweise mit zerstört. Daher sind die Heilungschancen für „jungfräuliche“, d. h. nicht aggressiv behandelte bzw.  nicht Endstadium-Krebserkrankungen, aller Wahrscheinlichkeit nach am aussichtsreichsten.