Krebsforschung ist meine Leidenschaft!

Medizinstudium und Forschung (1979 – 1988)
– Universität Regensburg (vorklinische Semestern).
– Universität Erlangen-Nürnberg (klinische Semestern), Beginn mit doktorarbeit.
– Forschungsaufenthalt am Sloan Kettering Cancer Center, New York, USA.
– MHH, Kinderonkologie, Hannover.

Facharztausbildung für Innere Medizin (1988 − 1995)
– Med. Klinik III, Immunologie-Rheumatologie, Universitätklinik, Erlangen.
– Med. Klinik IV, Nephrologie, Klinikum Nürnberg, Nürnberg.
– Med. Med. Klinik V, Hämato-Onkologie, Klinikum Nürnberg, Nürnberg.

Mein Wissensdrang fußt auf dem Prinzip, niemals auf der Stelle zu treten, Sackgassen zu meiden, neue Wege zu beschreiten und dabei immer über den Horizont hinaus zu blicken. Meine Laborarbeit begann mit MLC (gemischte Lymphozytenkultur) und setzte sich durch die Interleukin-Zytokin-Ära, ADCC (Antikörper-abhängige zelluläre Zytotoxizität) mit verschiedenen Funktionstests für Neutrophile, NK- (natürliche Killerzelle) und CTL- (zytotoxische T-Lymphozyten) Assays, monoklonale Antikörperproduktion, Etablierung von Zelllinien bis zur Tumorimmunität iREM fort.
Daher befassen sich meine Veröffentlichungen mit unterschiedlichen Forschungsthemen (siehe Publikationsliste). Meine Doktorarbeit lieferte in den 1980er Jahren z. B. grundlegende Erkenntnisse für die Entwicklung eines Medikaments (G-CSF), das nunmehr seit Jahrzehnten zur Leukozytopenie-Behandlung sowie zur Gewinnung von peripheren Stammzellen bei Knochenmarktransplantationen eingesetzt wird. Anhand der von mir etablierten Zellinie LW/SO wies ich bereits im Jahr 1995 – entgegen der damals vorherrschenden Meinung – nach, dass Zellentscheidung und Zelldifferenzierung keine endgültigen, sondern reversible Phänomene sind. Seitens berufener Koryphäen wurde ich ermahnt, als „kleines Licht“ solle ich mir doch nicht anmaßen, die gesammelten Erkenntnisse der Zellbiologie auf den Kopf zu stellen (Korrespondenz). Der bahnbrechende Charakter meiner Beobachtung zeigte sich in den folgenden Jahren, als zahlreiche Publikationen diese Idee für die Stammzellforschung übernahmen (im Übrigen ohne auf LW/SO Veröffentlichung zu verweisen).

iREM ist auch eine unbestreitbare Tatsache!